Kita "Kinderarche"

Noahs Arche und die Unterwasserwelt 


Gott hat die Menschen erschaffen. Aber die Menschen stritten sich nur noch und waren gemein zueinander. Gott hatte keine Freude mehr an ihnen. Die Menschen hatten all das Gute vergessen, was Gott ihnen gegeben hatte. Sie hörten nicht mehr auf ihn. Außer Noah und seine Familie. Gott erfreute sich über Noah. Er sagte:,, Noah, ich habe beschlossen, die Menschen aus der Welt zu schaffen. Ich schicke ihnen eine riesige Flut, die alles überdecken wird. Aber dich, deine Familie und die Tiere will ich retten. Bau dir ein großes Schiff, die

Arche und nimm von jedem Tier, was es gibt ein Männchen und ein Weibchen mit auf die Arche. '' 
Als die Arche fertig gebaut war, begann es zu regnen. Es regnete in Strömen und hörte nicht mehr auf. 
Aber Noah, seine Familie und die Tiere waren in Sicherheit. Denn Noahs Arche schwamm auf dem Wasser. 

Die Arche, die im Eingangsbereich unserer Kita hängt, wurde gemeinsam von Wanda und ihrer Mutter liebevoll gemalt. 
Wanda besucht jetzt die Schule und dieses wunderschöne Bild war ein Abschiedsgeschenk an ihre Gruppe und ihre Erzieherinnen. 
Liebe Wanda, vielen herzlichen Dank! Wir haben uns sehr darüber gefreut! 
Die Kinder der Sonnengruppe 2 kamen dann auf die schöne Idee, unter dem Bild der Arche eine Unterwasserwelt zu gestalten. Und so entstanden viele bunte Fische, kleine Krebse und andere Meeresbewohner, die aus Moosgummi ausgeschnitten wurden und mit Fäden und Krepppapier verziert sind. 
Blau ausgelegte Stoffe lassen unsere Bühne wie ein kleines Meer wirken. 
Und darüber schwimmt die Arche. 
Noahs Arche... Wanda's Arche... unsere Arche! 

Anja Krüger/Erzieherin

 

Ein besonderer Tag mit vielen Überraschungen

 

Nun war er gekommen. Der Tag, an dem ich mich von meinen Großen verabschieden musste. Drei Jahre lang hatte ich sie begleitet, sie wachsen gesehen und viele Entwicklungsschritte miterlebt. Jetzt heißt es für die meisten von ihnen, dass sie im August in die Schule gehen. 
Da wir in diesem Jahr wegen des Corona-Virus nicht zur Abschlussfahrt nach Jamikow gefahren sind, besuchte uns der Rabe Egon aus dem Jamikower Wald und brachte uns ein großes Paket und einen Brief mit. Den Brief hatte der Waldgeist Fridolin geschrieben. Er sendete ihnen liebe Grüße und dieses große Paket. Als die Kinder das Paket öffneten, entdeckten sie viele leere Schultüten und ein paar Buchstaben. 
In der richtigen Reihenfolge ergaben sie das Wort: SCHATZSUCHE. Die Kinder waren ganz aufgeregt und freuten sich sehr, dass sie jetzt auf die Suche nach weiteren Paketen gehen durften.  Der Rabe Egon begleitete sie dabei und ließ die Kinder verschiedene Aufgaben erfüllen, um ihnen einen Hinweis auf die Verstecke geben zu können. Bald hatten sie jedes Paket gefunden. Wieder im Gruppenraum angekommen, öffneten wir nacheinander die Pakete und entdeckten viele schöne Spiele und Materialien zum Befüllen für die Schultüten. Jedes Kind durfte nun seine Schultüte individuell gestalten und bekam dann diese gefüllt. Christian (unser Koch) hatte „kleine Schultüten“ aus Wassermelone und Heidelbeeren für die Kinder vorbereitet, welche sie sich dann schmecken ließen, bevor es noch eine letzte Überraschung gab. Alle Kinder, welche in diesem Jahr eingeschult werden, bekamen ihre letzte Teddygeschichte und einen kleinen Begleiter (den Teddy) für die ersten Schultage.
Wir möchten uns bei Frau Regorius, Frau Hauche und Frau Lüdtke bedanken, welche uns in liebevoller Handarbeit diese Teddys angefertigt haben. 
Nun vergehen noch die letzten Tage vor dem großen Schulstart und da ich jetzt schon bei den Kleinen in der Wolkengruppe arbeite, treffen wir uns manchmal kurz auf ein paar Worte am Spielplatzzaun.
Katrin Weißer, Erzieherin 

Notgruppenbetreuung in unserer Kinderarche

„Die Kinder kennen weder Vergangenheit, noch Zukunft, und was uns Erwachsenen kaum passieren kann, sie genießen die Gegenwart.“

Jean de la Bruye´re

 

Sie genießen das Hier und Jetzt. Sie nehmen die Dinge so an, wie sie nun mal gerade sind.

In der momentanen schweren Zeit, sind gerade sie diejenigen, die sich den deutlichen Veränderungen unterwerfen müssen. Die Spielplätze sind geschlossen. Einige von ihnen können nicht die Kita besuchen und natürlich fehlen somit auch die Freunde. Oma, Opa, Verwandte und Bekannte können nicht besucht werden.

Die derzeitige Situation ist auch für uns Erzieherinnen neu und erst einmal ungewohnt.

Der Flur ist leer, sowie einige Gruppenräume.

Das Lachen und Erzählen ist nur von einer kleinen Kindergruppe wahrzunehmen. Stille!

In einem so großen Haus, wie der Kinderarche, ein Fremdwort für uns alle. Wir vermissen unsere große Kinderschar. Das gemeinsame Lachen, das Erzählen, philosophieren, das Singen und die vielen anderen Dinge, die den Kindern und uns so unendlich viel Freude bereiten, erleben wir derzeit in Kleingruppen.

Die Kinder, die wir momentan liebevoll betreuen, fragen uns oft, wann denn endlich alle ihre Freunde wieder in die Kita kommen. Aber auch hier in der Kleingruppe fanden sich die Kinder schnell zusammen und spielten unbekümmert miteinander. Den Erzählungen der Kinder zu lauschen, war faszinierend und erstaunlich zugleich. Denn auch sie planen gemeinsame Aktivitäten für sich. Geburtstage sollen nachgefeiert werden. Besuche im Zoo und mit Freunden stehen an. Oma und Opa sollen endlich wieder zum Spielen kommen dürfen. Und Corona soll doch einfach wieder weg sein!

Die Kinder bastelten zusammen mit ihren Erzieherinnen einen wunderschönen, großen Regenbogen, der im Eingangsbereich der Kita an alle Kinder, die noch zu Hause sind, gerichtet wurde. Er soll dafür stehen, dass wir aneinander denken! Ihr seid nicht allein!

Wir sind voller Zuversicht und hoffen, dass wir trotz der Umstände uns alle bald wieder sehen!

Liebe Kinder, wir freuen uns auf euch!

Anja Krüger